Wednesday, November 13, 2002

PROPAGANDA

Asia Times: This war brought to you by Rendon Group
Bericht über die Rolle von grossen PR-Agenturen wie Rendon Group und H&K bei den Kriegsvorbereitungen und wie die öffentliche Meinung mittels Propaganda und Missinformation gesteuert wird.

ZNET: Markennamen für die noch besseren Kriege der Zukunft
Essay von Norman Solomon über das gleiche Thema und wieso Namen wie "Desertstorm" nötig sind um der Öffentlichkeit einen Krieg als Gerecht zu verkaufen.
TERROR

Spiegel: "Es ist Zeit abzurechnen"
Auszüge aus dem Tape von Osama

"Unsere Angehörigen in Palästina werden seit fast einem Jahrhundert ermordet und schwer gefoltert. Wenn wir unser Volk in Palästina verteidigen, regt sich die Welt auf und verbündet sich auf ungerechte und verlogene Art unter dem Deckmantel des Kampfes gegen den Terrorismus gegen die Muslime. Was bezwecken eure Regierungen damit, sich mit der Verbrecherbande im Weißen Haus gegen die Muslime zu verbünden? Wissen eure Regierungen nicht, dass die Verbrecher im Weißen Haus die größten Schlächter dieser Zeit sind? (...) Ich nenne im Besonderen Großbritannien, Frankreich, Italien, Kanada, Deutschland und Australien."

"Wenn ihr erschüttert seid über den Tod eurer Männer und der eurer Verbündeten in Tunesien, Karatschi, Failaka, Bali und Amman, dann denkt an unsere Kinder, die jeden Tag in Palästina und Irak getötet werden. Wenn ihr erschüttert seid über den Tod eurer Landsleute in Moskau, dann denkt an die unsrigen in Tschetschenien. Warum sollten Angst, Tod, Zerstörung, Vertreibung, Verwaisung und Verwitwung weiterhin unser Schicksal bleiben, während Sicherheit, Stabilität und Glück euer Schicksal sind? Das ist ungerecht. Es ist Zeit abzurechnen. Ihr werdet getötet werden, so wie ihr tötet, und ihr werdet bombardiert werden, so wie ihr bombardiert. Seid auf weitere Erschütterungen gefasst."

Hat Osama PR und Kommunikation studiert?



AL-Jazeera

Washington Post: Al-Jazeera Ordered to Pay Damages

Der Fernsehsender Al-Jazeera wurde in Kuweit zu $ 16,670 Schadenersatz verklagt weil ein Gast in einer Sendung Kuwait beleidigt habe. Ein Hoch auf die Pressefreiheit in Arabischenstaaten
ISRAEL

Haaretz: IDF troops, tanks enter Nablus in response to Metzer attack
Tages Anzeiger: Israelischer Grosseinsatz in Nablus

Israel ist heute Nacht mit über 100 Panzern nach Nabulus und Tulkarem eingedrungen. Es handelt sich um eine Vergeltungsaktion für den Anschlag auf ein Kibbutz vom Montag bei dem 5 Israelis starben. Laut dem neuen Israelische Verteidigunsminister Mofaz gibt es keine Zeitlimite für die Militäraktion. Gaza-Stadt wurde heute Nacht von heftigen Explosionenen erschüttert als Israelische/US Apache Kampfhubschrauber und F-16 Jet's dicht besiedeltes Gebiet bombardierten. Das Ziel der Aktion sei gewesen "Waffen-Fabriken" zu zerstören. Das es sich bei der "Waffen-Fabrik" um eine grössere Autogarage gehandelt hat wurde nicht erwähnt. Benjamin Netanjahu lässt derweil Verlauten seine erste Amtshandlung im Falle seiner Wahl zum Premierminister werde die Ausweisung Arafats sein. Ein weiteres Armutszeugniss für die einzige "Demokratie" im Nahen Osten.

Tuesday, November 12, 2002

TERROR

Spiegel: Bin Laden warnt angeblich auch Deutschland
Der arabische TV-Sender Al-Dschasira hat erneut eine Tonbandaufnahme veröffentlicht, auf der die Stimme von Osama Bin Laden zu hören sein soll. In der Erklärung kündigt der Terrorchef weitere Anschläge an und warnt auch Deutschland. US-Experten halten die Aufnahme für echt.

NY Times: New Recording May Be Threat From bin Laden

$350 Milliarden Militärbudget....Verdoppelung der Geheimdienstauasgaben..ausweitung der Überwachung....Abbau der Bürgerrechte... $ 25 Millionen Kopfgeld...und trozdem sind die Versager nicht imstande eine einzelne Person aufzuspüren und zu verhaften.......please save us mr. bush....
ISRAEL

Z-MAG Deutschland: Alles wegen einer kleinen Olive
Warum ist die Sharon-Ben-Eliezer-Peres-Regierung zusammengebrochen?
Wegen einer kleinen Olive!

Uri Avnerystellt in diesem Artikel einen direkten Zusammenhang zwischen der Olivenernte der Palästinenser und dem Auseinander brechen der israelischen
Regierung dar. Uri Avnery ist der bekannsteste israelische Friedensaktivist.

"Dies hatte auch einen indirekten Einfluss auf Binjamin Ben-Eliezer. Er nahm die sich verändernde Stimmung in der Öffentlich wahr und entschied, dass es nun in seinem Interesse und in dem der Partei sei, die Regierung zu verlassen. Er suchte fieberhaft nach einem Vorwand. Öffentliche Meinungsumfragen ergaben, dass die Siedler jetzt die unbeliebteste Gruppe im Land seien. So entschied er, die Regierung dahin zu bringen, dass sie zusammenbräche. Er verlangte plötzlich, dass die Regierung das für die Siedlungen bestimmte Geld den Rentnern geben solle. Das war nur ein Vorwand, aber es bewies, dass ein großer Teil der Öffentlichkeit es mit den Siedlungen einfach satt hatte. Zu guter Letzt sind die Siedlungen der Hauptpunkt der Auseinandersetzungen geworden. Während Ariel Sharon noch versucht, eine Regierung aufzustellen, die sich auf die Siedler und ihre Verbündeten der äußersten Rechten gründet, wird die Arbeiterpartei – nun in der Opposition – gezwungen sein, ein Anti-Siedlungsprogramm vorzustellen. Somit wird der Slogan einer kleinen "marginalen" Minorität zum Programm eines großen Lagers.

Dies ist wieder einmal ein Beispiel für die Doktrin des "kleinen Rädchens", wie wir es schon vor Jahrzehnten formulierten: ein kleines Zahnrad, von starkem unabhängigen Antrieb bewegt, dreht ein größeres Rad, das ein noch größeres antreibt .....bis die ganze große Maschine sich zu bewegen beginnt. In dieser Weise kann eine kleine politische Gruppe mit einer unabhängigen und klaren Agenda einen entscheidenden politischen Prozess in die Wege leiten, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist."



IRAK

Z-MAG Deutschland: Irak – Vier Fragen, vier Antworten

Interview mit von Hans C. von Sponeck. Hans von Sponeck war UN-Koordinator für Humanitäre Hilfe im Irak (1998-2000)

Das ganze Interview handelt von den folgenden vier Fragen:
Frage 1: Besteht eine unmittelbare Bedrohung durch den Irak?
Frage 2: Wie erklärt sich die gegenwärtige Irak-Politik der US-Regierung?
Frage 3: Worum geht es für die irakische Bevölkerung?
Frage 4: Wie lauten die Forderungen, die entsprechend dem internationalen öffentlichen Rechtsbewusstsein gegen einen Irak-Krieg und für die Aufhebung der Sanktionen erhoben werden sollten?
IRAK

The Independent: Robert Fisk: George Bush crosses Rubicon - but what lies beyond?

Robert Fisk beschäftigt sich mit der Irak-Resolution. Amerika will ein UN-Feigenblatt für den Irakkrieg und ist gewillt die Inspektionen durchzuführen in der Hoffnung das der Irak die Inspektionen stört.





ÖL

Tages Anzeiger: «Billiges Erdöl macht süchtig»
Das Ziel der US-Golfpolitik ist es, alle Konkurrenten von den Ölfeldern im Mittleren Osten fern zu halten.

Das war der Letzte Teil einer Tages Anzeiger Serie über ÖL. Das ganze Dossier kann man hier nachlesen: Dossier-Das schwarze Gold
COOL SITE OF THE DAY

check mediawhoresonline.com
The site that set out to bring the media to their knees - but found they were already there.

"Media Whores Online takes an unbiased, in-depth look at the astonishingly vast myriad of whores who call themselves "journalists." MWO casts a garish spotlight on the relentless screaming heads of television, the babbling paranoids of squawk radio, and the crayon scribblings of lazy print media "columnists."

Monday, November 11, 2002

ISRAEL

Tages Anzeiger: Israel beschuldigt Autonomiebehörde
Die israelische Regierung hat die palästinensische Autonomiebehörde für den tödlichen Angriff auf einen Kibbuz verantwortlich gemacht.

«Die Palästinenserbehörde ist zu einer Massenproduktionsstätte für den Terrorismus geworden», sagte Regierungssprecher Avi Pasner am Montag. Israel verteilt die Schuld wiedermal auf Arafat und seine Autonomiebehörde. Israel scheint vergessen zu haben das Arafat laut Ariel Sharon "inexistent" ist und die Autonomiebehörde faktisch nicht mehr existiert da Israel wieder die gesamte Verwaltung der Zonen A, B und C in den besetzten Gebieten übernommen hat. Das heist Israel ist für seine eigene und die Sicherheit der Bewohner A, B und C zuständig. Wie soll die Autonomiebehörde die besetzten Gebiete kontrollieren und für die Sicherheit der Israeli garantieren wenn praktisch überall Ausgangsperre herrscht?
ZEE CITY

Tages Anzeiger: Polizeiwagen vor Expovina gekippt
Jugendliche wollten den Wein auf einem Schiff der Expovina nicht nur schluckweise degustieren, sondern bedienten sich gleich mit ganzen Flaschen.
Sie legten sich am Freitagabend mit Gästen der Wein Messe an, worauf ein Securitasangestellter Verstärkung anforderte.
Eine Patrouille der Stadtpolizei durchsuchte daraufhin das Schiff, fand aber keine randalierenden Jugendlichen mehr - denn sie waren ausserhalb aktiv:
Als die Polizei das Schiff verliess, musste sie feststellen , dass mehrere Unbekannte den Streifenwagen umgekippt hatten, der neben dem Eingang parkiert war. Es entstand ein Sachschaden von 10 000 Franken. Die Polizei leitete eine Strafuntersuchung ein. Ein 18-jähriger Schweizer wurde im Detektivbüro einvernommen und wieder entlassen. Verletzt wurde niemand.

Friday, November 08, 2002

RESISTANCE

Guardian: Florence besieged by army of freethinkers
25,000 anti-globalisation activists converge for four days of debate on peaceful social change
RESISTANCE

Independent: Anti-globalisation army marches on Florence
Six thousand police are camped in the Tuscan city of Florence in readiness for possible violence when up to 200,000 anti-globalisation protesters pour into the city tomorrow for a huge demonstration.....
TERROR

Independent: Robert Fisk: Bush fights for another clean shot in his war
UNO

Uno entscheidet am Nachmittag über harte Irak-Resolution
Der Weltsicherheitsrat wird heute um 16 Uhr (MESZ) in New York zusammenkommen, um über eine verschärfte Resolution zu den Waffenkontrollen im Irak abzustimmen. Die USA und Frankreich hatten sich zuvor nach monatelangen Auseinandersetzungen geeinigt.


Thursday, November 07, 2002

AL-JAZEERA

Heise: Al-Dschasira und die Rache der älteren Schwester
Infowar zwischen Katar und Saudi-Arabien?
TERROR

Spiegel: Mutmaßlicher Attentäter von Bali gefasst
Die indonesischen Behörden haben nach eigenen Angaben einen der Attentäter von Bali gefasst. Der Mann soll die Tat im Verhör gestanden haben.


In Ländern wie Indonesien stellt sich leider jeweils die Frage unter welchen Umständen das Verhör durchgeführt wurde....mit 1000volt-kontakten an den eiern und ner knarre am kopf würd ich auch gestehen
IRAK

Spiegel: Irak besitzt angeblich zwei Dutzend Scud-Raketen
Der Irak verfügt einem US-Geheimdienstbericht zufolge noch immer über Scud-Raketen, die bei einem Krieg mit den USA auf Israel und andere Nahost-Staaten abgefeuert werden könnten. Unterdessen ging im Weltsicherheitsrat der Nervenkrieg um eine neue Irak-Resolution in die nächste Runde.

oh oh..der sadaam hat noch n paar alte scud raketen am start. Ich frag mich wen das beunruhigen soll. Wer sich ein bisschen mit Desert Storm 1 beschäftigt stellt fest das der böse grundschlechte sadaam aka antichrist 1991 ca. 50 solcher raketen auf israel gefeuert hat. leider sind die dinger alt und ihre treffsicherheit beträgt ungefähr einen kilometer. es gab zwar gebäude schäden aber keine toten.

Wednesday, November 06, 2002

UPDATE

Bei NOFENCE gibts neue Walls und Trains
Social Forum Florenz

Tages-Anzeiger: Italien verweigert Globalisierungsgegnern die Einreise
Die italienischen Behörden haben mehr als 1000 Globalisierungskritikern die Einreise zum «Europäische Sozialforum» in Florenz verweigert. In Chiasso konnten allerdings drei Busse mit Globalisierungsgegnern die Grenze passieren.

Offizielle Seite von Social Forum in Florenz www.fse-esf.org

Aktuelle Berichte auf: Indymedia Italia
RECLAIM PUBLIC SPACE

Tages-Anzeiger: Höhere Bussen für wildes Plakatieren
Firmen oder Personen, die in Zürich ohne Bewilligung Plakate aufhängen, werden härter angefasst. Sie müssen mit höheren Bussen rechnen. Das gilt vor allem für Kleinfirmen, die das wilde Plakatieren zum Geschäft gemacht haben.

das ist gut, dann gibts endlich wieder sauberkeit und ordnung in den strassen zürichs..das vandenpack in den knast sofort!
INFOWAR

Heise: Infowar im Luftkrieg
Die US-Luftwaffe entwickelt Infowar-Systeme, um Computer feindlicher Luftabwehrstellungen manipulieren zu können
ISRAEL

Heise: Nach dem Irak gleich den Iran erledigen
Vorwärtsverteidigung ganz weit vorne - Ariel Scharons neuester Vorschlag für eine sichere und freie Welt
TERROR

Heise: Lizenz zum Töten auf dem globalen Schlachtfeld

Die gezielte Ermordung der angeblichen al-Qaida-Mitglieder in Jemen mit einer ferngesteuerten Drohne macht deutlich, dass die US-Regierung weiterhin ihren "Krieg gegen den Terrorismus" mit allen Mitteln führen will - Abkommen und Menschenrechte werden beiseite gestellt

Heise: Schuss aus der Ferne
Mutmaßliche al-Qaida-Anhänger durch eine von einem unbemannten Flugzeug Predator abgefeuerte Rakete in Jemen getötet
MID-TERM ELECTIONS

Spiegel: Amerikaner schaffen freie Bahn für Bush-Krieger

Tages-Anzeiger: Triumph für George W. Bush

NZZ: Republikaner gewinnen Mehrheit in beiden Häusern des Kongresses

Heise: Soft money, checks and balances Die Republikaner gewinnen die Kongresswahlen in den USA

the Guardian: Clean sweep for Republicans in mid-term polls

NY Times: Republicans Keep Hold on House

Washington Post: White House Maps Ambitious Plans

Ein grosses Bravo an die amerikanischen Bürger. Ihr Land wird nun faktisch von der Wirtschaft regiert.

Tuesday, November 05, 2002

UPDATE UPDATE UPDATE

Another FAHRENHEIT451 Update on Ekosystem.org

Sunday, November 03, 2002

BLUTGEIL.COM


Strafe für polizeikritischen Journalismus! Am 6. Nov. steigt der erste einer Reihe von Prozessen gegen http://www.ssi-media.com. Am Mo 4. Nov findet dazu eine öffentliche Pressekonferenz statt um 11:00 im Xenix. Ein Überblick über den Stand der Verfahren.




Prozesse gegen blutgeil.com. KOMMT ALLE!!!



Verfahren gegen http://blutgeil.com und weitere Anzeigen gegen http://www.ssi-media.com

EINLADUNG ZUR ÖFFENTLICHEN PRESSEKONFERENZ

Mo. 4. Nov. 11:00 Kino Xenix (Kanzlei / Helvetiaplatz, Zürich)

>>> Alles über die neue Anklageschrift!
>>> Nach Rüge durch Einzelrichter: Teilweise Einstellung des Verfahrens!
>>> Es kommen noch weitere Prozesse!
>>> Erneut Missachtung des revidierten Presserechts von 1998 durch die
Bezirksanwaltschaft!

und weitere Themen, darunter:

WENN DER BEZIRKSANWALT JEDESMAL ZUERST MOTIVIERT WERDEN MUSS.
Erfahrungen aus der Sicht eines Geschädigtenvertreters.
Von Rechtsanwalt Viktor Györffy.

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"PRESSEFREIHEIT" ALS REALSATIRE.
Zu den Prozessen gegen http://www.ssi-media.com.

Wer in der Schweiz (zu) kritisch über Polizei und Behörden berichtet (oder gar fehlbare BeamtInnen anzeigt), braucht sich um Repressalien nicht zu sorgen. Am kommenden Mittwoch, den 6. Nov. steigt um 14:00 an der Wengistr. 28 (Parterre, Gerichtssaal 3 / Bus & Tram Kalkbreite / mit traditionellem Gratis-Apéro ab 13:30) deroffizielle Auftakt zu einer kleinen Prozesslawine gegen ssi-media.com. Während dieses erste Verfahren innert 14 Monaten vor Gericht kam (inkl. 2 Einvernahmen, Rückweisung der ursprünglichen Anklageschrift, einer 3. Einvernahme sowie Einreichung einer -- deutlich ausgeweiteten -- 2. Anklageschrift), wartet ssi-media.com schon seit über 2 Jahren vergeblich darauf, dass die Brutalo-PolizeibeamtInnen, welche sich im Sept. 2000 unter Androhung von Waffengewalt, aber ohne Durchsuchungsbefehl oder -Protokoll durch unsere Büros wühlten, dabei u.a. Foto- und Videofilme sowie diverse Redaktionsunterlagen sicherstellten und anschliessend "irrtümlich vernichteten", nur schon vom BA einvernommen werden. Stattdessen werden schleunigst Prozesse angestrengt gegen Mitarbeiter von SSI -- unter so vielsagenden Original-Titeln wie
"polizei- und staatsfeindliche Hetze", "kinderpornographische Links", "Gewaltverherrlichung", "öffentliches Tragen von T-Shirts mit Werbung für blutgeil.com", "Erstellen verbotener Portraitaufnahmen von Polizeibeamten", "Hinderung von Beamten an einer Amtshandlung" usw. usf. Als erster steht nun mit Seelenlos ein verantwortlicher Redaktor von blutgeil.com vor dem Einzelrichter.

>>> Zum Stand der einzelnen Verfahren
>>> Anklage auch für Pages, zu denen weder Links noch sonst Verbindungen bestehen
>>> Anzeige durch Mitarbeiter Institut für Publizistik und Medienwissenschaft Zürich
>>> Weiterleitung via Interpol Wiesbaden
>>> Ermittlungen durch Kapo Spez. Abt 2 Sexualdelikte
>>> Hauptsache irgendwas bleibt schon hängen ...

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Online-Infos über den bisherigen Verlauf des Verfahrens (inkl. Dokumentation der Akten
und Presseschau):

>>> http://Medienfreiheit.org

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Online-Infos über die illegalen Beschlagnahmungen aus den Redaktionsräumen von
ssi-media.com und die anschliessende Verschleppung des Verfahrens gegen die
verantwortlichen BeamtInnen:

>>> http://Polizeistaat.com

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WER SCHWEIGT, MACHT SICH MITSCHULDIG!!!

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Friday, November 01, 2002

FAME UPDATE FAME UPDATE

CHECK EKOSYTEM Favorites of the Month for FAHRENHEIT451 PROPAGANDA

INTERNET

Hier gibts den ersten Sexbot zum Downloaden und spielen www.sexybots.com

have fun

Thursday, October 31, 2002

USA

Heise: Wir werden immer besser
Pentagon will Netzwerke noch besser gegen Eindringlinge schützen; Iraks Glasfasernetze sind im Kriegsfall nicht mit Infowar-Mitteln lahmzulegen

Wie der für Aufklärung bei der US-Armee zuständige Generalleutnant Robert Noonan auf der jährlichen Tagung von Old Crows über "Combating Terrorism: What's changing in Electronic Warfare and Information Operations" erklärte, wurden die mit dem Internet verbundenen Netzwerke des Pentagon im letzten Jahr 14.500 Mal angegriffen. Bei 70 Versuchen soll es den Angreifern gelungen sein, auch in das Netz einzudringen, Schaden hätten aber nur drei Vorfälle angerichtet.
ANOTHER ONE BITES THE DUST

Spiegel: Run-DMC-Rapper im Plattenstudio getötet
Der Rapper Jam Master Jay, Mitglied des US-Trios Run DMC, ist in einem New Yorker Plattenstudio erschossen worden. Der 37-Jährige wurde mit einem Schuss in den Kopf getötet.

RIP JAM MASTER JAY

Wednesday, October 30, 2002

ISRAEL

Scharon will israelische Nestbeschmutzer wegsperren
Die Likud-Partei des israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon will hart gegen Menschenrechtler vorgehen. Israelis, die dem Kriegsverbrecher-Tribunal in Den Haag Vergehen in den Palästinensergebieten melden, sollen bis zu zehn Jahre hinter Gitter.

"DEMOKRATIE" kann ich da nur sagen..

Tuesday, October 29, 2002

FREIHEIT FÜR MARCO CAMENISCH

Transkript einer Rede des Anwalts von Marco Camenisch an einer Pressekonferenz am 5. Juni 2002

Freiheit für alle politischen Gefangen! geiler slogan hä..
MOSKAU

Heise: Das Gespenst aus der Flasche befreit?
Die russische Regierung hat demonstriert, dass sie chemische Waffen herstellt und einsetzt - und sie droht auch, in Zukunft entsprechende Mittel zu verwenden



PALÄTINA

Tages-Anzeiger: Arafat stellt neues Kabinett vor
Nach starkem innen- und aussenpolitischem Druck hat Palästinenser-Präsident Yassir Arafat am Dienstag sein neues Kabinett vorgestellt. Arafat machte Israel zudem ein Friedensangebot.
MOSKAU

Tages-Anzeiger: Moskau: Verwirrung um Todesursache
Die russischen Gesundheitsbehörden haben einen Bericht der Staatsanwaltschaft als ungenau zurückgewiesen, wonach bei der Stürmung des Moskauer Theaters doch 45 Geiseln durch Schusswunden getötet wurden.
GUANTANAMO BAY

Sie haben mich zum Tier gemacht
Nach monatelanger Gefangenschaft haben die USA drei Afghanen und einen Pakistani aus Camp X Ray frei gelassen. Die Männer beschweren sich bitter über die Haftbedingungen in Guantanamo Bay auf Kuba. Die lange Isolationshaft habe sie zum Tier gemacht.

Nach neuen Angaben haben die Amerikaner sogar einen 105 Jährigen Afghanen in Guantanamo...muss ein sehr gefährlicher terrorist sein
MOSKAU

Spiegel: "Die Geiselnehmer wollten alle freilassen"

laut aussagen eines tschetschenischen politikers haben die rebellen via natel mitgeteilt das sie am montag morgen alle geiseln freilassen werden. Die russen hätten gestürmt um zu verhindern das die rebellen zu helden werden. propaganda?
Tschetschenien

Spiegel: Russischer Hubschrauber abgeschossen - vier Tote

EU

Spiegel: Diplomatischer Eklat zwischen Blair und Chirac
Tony Blair und Jacques Chirac haben sich einen heftigen Streit über die Zukunft der EU-Agrarsubventionen geliefert. Der französische Präsident sagte ein für Dezember geplantes Treffen mit Blair ab und warf dem britischen Premierminister beispiellose Unhöflichkeit vor

das ist wiedereinmal ein gutes beispiel das aufzeigt wieviel der westen wirklich von freien märkten und neoliberalismus hält. Solange nur die afrikaner asiaten und das ganze andere faule pack ihre wirtschaft reformieren und umrüsten müssen ist alles in ordnung, sobald sich aber eine westliche nation an die eigenen regeln halten sollte ist drauf geschissen. Zitat Chirac: "für die französischen agrar-subentionen werde ich zum europäischen milosevic"

Monday, October 28, 2002

ISRAEL

Wie man seine Kritiker mittels eines einzigen Wortes zum Schweigen bringt
übersetzung eines Artikels von Robert Fisk vom 22.10
GRAF

Update bei EYEGASM mit MOAS-Trains aus der Schweiz und Norwegen und San Francisco subways
ISRAEL

Haaretz-daily: Rights group: number of still-born births in W. Bank up 500%

Seit dem Ausbruch der 2. Intifada nahm die Zahl der frühgeburten in dörfern und städten der westbank um 500% zu, es gab es mindestens 36 geburten an strassensperren, rund 600 ambulanzen wurden daran gehindert kranke und verletzte zu transportieren und mind. 140 mal wurden Krankenwagen und ärtzte von der Israelischen Armee angegriffen, diese zahlen nennt die israelische friedensorganisation physicans for human rights
USA

Spiegel: Hunderttausende protestieren weltweit
Mit friedlichen Demonstrationen haben sich Menschen weltweit gegen die Irak-Politik der USA gewandt. Allein in Washington gingen bis zu 100.000 Menschen auf die Straße.

auch der amerikanischen öffentlichkeit schein langsam zu dämmern dass irgendwas nicht stimmt. washinton hatte 100'000 und san francisco um die 50,000 (+nico!) Demonstrananten die gegen einen möglichen Irak-Feldzug protestiert haben. Desweiteren gab es weltweit demonstrationen darunter in london, barcelona, berlin, paris und rotterdam.ta
UN

Tages-Anzeiger: Frankreich will Änderungen an Irak-Resolution
Frankreich hat sich erneut für Korrekturen der von den USA vorgeschlagenen Sicherheitsrats-Resolution zum Irak ausgesprochen. Der US-Entwurf enthalte widersprüchliche Elemente, erklärte der französische Aussenminister Dominique de Villepin.
ISRAEL

Tages-Anzeiger: Israelische Armee zerstört vier Häuser in Jenin
Die israelische Armee hat in der Nacht zum Montag in der palästinensischen Stadt Jenin vier Häuser zerstört. Die Häuser sollen den Familien mutmasslicher Extremisten gehört haben.

Das zerstören von Wohnhäusern verstösst gegen die Genfer Konvention. Die daran teilnehmenden Soldaten, die Befehlshaber der Armee und Ariel Sharon gehören dafür nach Den Haag
BRASILIEN

Lula da Silva gewinnt Präsidentenwahl
Der frühere Gewerkschaftsführer Luiz Inacio Lula da Silva hat die Präsidentenwahl in Brasilien klar gewonnen.

TSCHETSCHENIEN

tages-anzeiger: Tschetschenen wollen Friedensverhandlungen
Gemeinsam mit internationalen Delegierten suchen tschetschenische Rebellen auf einem Kongress in Kopenhagen nach einer friedlichen Lösung für die abtrünnige Kaukasusrepublik.

tages-anzeiger:EU-Treffen von Kopenhagen nach Brüssel verlegt
Das Treffen zwischen der EU-Spitze und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin ist von Kopenhagen nach Brüssel verlegt worden. Grund war der Unmut Putins über einen tschetschenischen Weltkongress, der in Kopenhagen stattfindet.
MOSKAU

Heise: Der Giftgaseinsatz in Moskau
Allem Anschein nach handelt es sich um ein noch geheimes militärisches Giftgas, dessen Herstellung und Einsatz geächtet wäre

es wird langsam kritik laut am vorgehen russlands. Das von den spezialeinheiten eingesetzte gas hat immerhin rund 17% der Geiseln getöten über allfällige langzeitfolgen für die überlebenden wird noch gar nicht gesprochen. Bei der ganzen Aktion haben die rebellen 4 leute getötet, die russischen sicherheitskräfte hingegen 117. Es stellt sich die frage ob der einsatz des gases gerechtfertigt war, da die russen nicht wie zuerst angeben nach erschiessungen der ersten geiseln, sondern anscheinend zu einem vorher festgelegten zeitpunkt zugeschlagen haben.
ta
MOSKAU

Spiegel: Putin droht Terroristen mit Massenvernichtungswaffen
Nach dem gewaltsamen Ende der Geiselnahme in Moskau hat Wladimir Putin angekündigt, im Kampf gegen den Terrorismus Gleiches mit Gleichem zu vergelten. Die Bundesregierung forderte die EU unterdessen auf, mit dem russischen Präsidenten über seine Tschetschenien-Politik zu sprechen.

Presseschau:

"New York Times", USA: "Die Bereitschaft der tschetschenischen Rebellen, Zivilisten zu ermorden, einschließlich der Berichte, dass sie vor Tagesanbruch am Samstag mit dem Töten von Geiseln begonnen hatten, ließ dem Kreml keine andere Wahl, als die Theaterbesucher zu befreien. Doch die gewählten Methoden schienen einem kruden Handbuch für Sicherheitskräfte aus Sowjetzeiten zu entstammen. (...) Das resultierende Chaos und die Bemühungen um Schönfärberei erinnerten an plumpe sowjetische Versuche, mit Krisen wie dem Atomunfall von Tschernobyl 1986 fertig zu werden. (...)"
"El Mundo", Madrid: "Wenn bei einem Gaseinsatz 170 Menschen praktisch auf der Stelle ums Leben kommen, muss es sich bei dem verwendeten Mittel um ein Giftgas oder um ein Betäubungsmittel gehandelt haben, das in einer tödlichen Dosis eingesetzt wurde. (...)

Es hätte sicherlich noch schlimmer kommen können, und alle Geiseln hätten sterben können. Aber auch so gibt der schreckliche Ausgang des Geiseldramas Anlass zu der Frage, welches die Prioritäten der russischen Führung waren. Hatten die Verantwortlichen vielleicht die Wirkung des Gases nicht richtig eingeschätzt? War die Rettung des Lebens der Geiseln wirklich ihre Hauptsorge?"

"Il Messaggero", Rom: "Ist es zulässig, dass man im Kampf gegen die Terroristen eine solch hohe Zahl toter Zivilisten verursacht? Zwar ist es wahr, dass die Terroristen damit gedroht hatten, sie seien bereit, alle Geiseln zu töten. Aber es ist auch richtig, dass sie im Laufe der Geiselnahme einige Menschen freigelassen hatten und dass die Verhandlungen vielleicht hätten fortgesetzt werden können.

Auch in Zeiten eines bewaffneten Konflikts müssen die Schäden für Zivilisten im kleinstmöglichen Rahmen gehalten werden, und sie müssen zugleich durch unbedingte Notwendigkeiten gerechtfertigt sein."

"Corriere della Sera", Mailand: "Putin hat die Solidarität nach dem 11. September ausgenutzt, um vom Westen die Nichteinmischung in die Menschenrechtsverletzungen zu erreichen, die von russischen Militärs in der Rebellenregion begangen werden. (...)

Der Westen hat gute Gründe zur Selbstkritik. Ohne eine Destabilisierung Russlands fördern zu wollen, was gegen das westliche Interesse wäre, müssen Europa und Amerika jedoch versuchen, Putin dazu zu bringen, Verhandlungen im Zeichen einer echten und weit reichenden Autonomie Tschetscheniens zu eröffnen."

"Libération", Paris: "Kann man bei 120 oder vielleicht 150 getöteten Geiseln noch von einem Erfolg, oder einem halben Erfolg sprechen? In Paris, Washington oder London könnte man das gewiss nicht, auch wenn Jacques Chirac, George W. Bush und Tony Blair dem russischen Präsidenten rasch ihre Erleichterung und ihre Solidarität ausgedrückt haben, ohne genau über die Dimension des Dramas in dem Theater in Moskau unterrichtet gewesen zu sein. Es ist die Frage, ob Putin diese tödlich belastete 'Rettung' ohne Schaden übersteht. Schließlich sind die Opfer keine sozialen Randgruppen, sondern gehören zu einer städtischen und gebildeten Schicht der Bevölkerung. Man darf darauf hoffen, dass dieses Drama Überlegungen über die Sinnlosigkeit eines Kolonialkrieges in Tschetschenien auslöst, den Putin wahrscheinlich noch verstärken wird."

"Daily Telegraph", London: "Letztlich wird Moskau irgendeinen Weg finden müssen, um mit den tschetschenischen Forderungen nach Selbstbestimmung umzugehen - ein Projekt, das schon unter Boris Jelzin beschlossen, aber später aufgegeben wurde. Putin ist bisher zögerlich gewesen, auch nur mit dem gemäßigten tschetschenischen Präsidenten Aslan Maschadow zu verhandeln. Und doch gründen sich die besten Hoffnungen für ein sicheres Russland auf die Fähigkeit, Beziehungen zu einem verlässlichen tschetschenischen Regime aufzubauen, das sein eigenes Territorium polizeilich überwachen kann. Leider scheint die Aussicht darauf nun weiter entfernt zu sein als jemals zuvor."

"Der Standard", Wien: "War die hohe Opferzahl in Moskau plus wie sie zu Stande gekommen ist plus wie die Katastrophe verwaltet wurde 'nur' ein allgemeines Versagen der russischen Sicherheitskräfte und Behörden? Oder hat das alles Methode, nämlich die Methode, die auch beim Krieg in Tschetschenien zur Anwendung kommt und die da lautet: Der Staat muss militärischer Sieger bleiben, und auf dem Weg zu diesem Sieg gibt es keine Unverhältnismäßigkeit. Dass dabei auf tschetschenische Zivilisten, die schon durch ihre ethnische Zugehörigkeit gewissermaßen schuldig sind, keine Rücksicht genommen wird, war bekannt - dass diese Rücksichtslosigkeit auch für russische und gar ausländische Zivilisten gilt, ahnen wir spätestens jetzt."

"Berner Zeitung", Schweiz: "Die Hoffnung, dass die schrecklichen Ereignisse die russischen Politiker und Militärs zum Umdenken bewegen werden, ist illusorisch. Der Krieg in Tschetschenien wird vermutlich noch härter und grausamer sein als bisher. Fernab von Moskau sind keine Fernsehkameras installiert, die den schmutzigen Krieg - ob gegen Widerstandskämpfer oder gegen wehrlose Zivilisten - dokumentieren. Jene, die die Geiselnahme planten und durchführten, haben der Sache - dem Kampf für die Unabhängigkeit Tschetscheniens - einen schlechten Dienst erwiesen. Die Grausamkeit im Umgang mit den Geiseln weckt ebenso wenig Verständnis wie die Brutalität der Russen in Tschetschenien. Beide Seiten müssen, und wenn es noch so schwer fällt, nach anderen Wegen zur Lösung des Konflikts suchen."

"Kommersant", Moskau: "Fast alle Geiseln starben, wie die Gesundheitsbehörden zugaben, an dem von den Spezialeinheiten eingesetzten Gas. Doch die Spezialeinheit 'Alfa' hatte dieses Gas nicht in ihren Ausrüstungsbeständen. Man darf keinesfalls ausschließen, dass die getöteten Geiseln Opfer eines Tests im Kampf gegen den weltweiten Terrorismus wurden."

"Wedomosti", Moskau: "Niemand darf sie (die Spezialeinheiten) für den Einsatz verurteilen. Immerhin wurden Hunderte von Menschen gerettet. Auch die Amerikaner gaben am 11. September den Befehl zum Abschuss der entführten Passagierflugzeuge aus, um mit dem Tod von Dutzenden Passagieren an Bord das Leben von tausenden Menschen auf der Erde zu retten."

"Rzeczpospolita", Warschau: "Die ersten Informationen waren triumphierend. Die Geiseln wurden ohne Verluste befreit. Nun wissen wir schon von fast 120, die beim Einsatz von Gas starben. Von Gas, dessen Gebrauch die russischen Behörden lange dementierten. Wir wissen auch, dass die Information unwahr war, dass die russischen Kräfte angriffen, als die Tschetschenen begannen, Geiseln zu töten. (...) Wir wissen überhaupt nicht, ob sie bereit waren, ihre Drohungen wahr zu machen. In ähnlichen Situationen verhandeln demokratische Mächte, selbst in Peru, so lange wie möglich. Die russischen Machthaber gingen das höchste Risiko ein, ohne vorher andere Möglichkeiten zu prüfen. (...)

In demokratischen Ländern würde diese Situation einen Skandal auslösen. In Russland ist es wahrscheinlicher, dass der Präsident noch mehr als der starke Mann angesehen wird, von dem die Russen träumen."



MOSKAU

Spiegel: Putin droht Terroristen mit Massenvernichtungswaffen
Nach dem gewaltsamen Ende der Geiselnahme in Moskau hat Wladimir Putin angekündigt, im Kampf gegen den Terrorismus Gleiches mit Gleichem zu vergelten. Die Bundesregierung forderte die EU unterdessen auf, mit dem russischen Präsidenten über seine Tschetschenien-Politik zu sprechen.

Presseschau: "New York Times", USA: "Die Bereitschaft der tschetschenischen Rebellen, Zivilisten zu ermorden, einschließlich der Berichte, dass sie vor Tagesanbruch am Samstag mit dem Töten von Geiseln begonnen hatten, ließ dem Kreml keine andere Wahl, als die Theaterbesucher zu befreien. Doch die gewählten Methoden schienen einem kruden Handbuch für Sicherheitskräfte aus Sowjetzeiten zu entstammen. (...) Das resultierende Chaos und die Bemühungen um Schönfärberei erinnerten an plumpe sowjetische Versuche, mit Krisen wie dem Atomunfall von Tschernobyl 1986 fertig zu werden. (...)"
"El Mundo", Madrid: "Wenn bei einem Gaseinsatz 170 Menschen praktisch auf der Stelle ums Leben kommen, muss es sich bei dem verwendeten Mittel um ein Giftgas oder um ein Betäubungsmittel gehandelt haben, das in einer tödlichen Dosis eingesetzt wurde. (...)

Es hätte sicherlich noch schlimmer kommen können, und alle Geiseln hätten sterben können. Aber auch so gibt der schreckliche Ausgang des Geiseldramas Anlass zu der Frage, welches die Prioritäten der russischen Führung waren. Hatten die Verantwortlichen vielleicht die Wirkung des Gases nicht richtig eingeschätzt? War die Rettung des Lebens der Geiseln wirklich ihre Hauptsorge?"

"Il Messaggero", Rom: "Ist es zulässig, dass man im Kampf gegen die Terroristen eine solch hohe Zahl toter Zivilisten verursacht? Zwar ist es wahr, dass die Terroristen damit gedroht hatten, sie seien bereit, alle Geiseln zu töten. Aber es ist auch richtig, dass sie im Laufe der Geiselnahme einige Menschen freigelassen hatten und dass die Verhandlungen vielleicht hätten fortgesetzt werden können.

Auch in Zeiten eines bewaffneten Konflikts müssen die Schäden für Zivilisten im kleinstmöglichen Rahmen gehalten werden, und sie müssen zugleich durch unbedingte Notwendigkeiten gerechtfertigt sein."

"Corriere della Sera", Mailand: "Putin hat die Solidarität nach dem 11. September ausgenutzt, um vom Westen die Nichteinmischung in die Menschenrechtsverletzungen zu erreichen, die von russischen Militärs in der Rebellenregion begangen werden. (...)

Der Westen hat gute Gründe zur Selbstkritik. Ohne eine Destabilisierung Russlands fördern zu wollen, was gegen das westliche Interesse wäre, müssen Europa und Amerika jedoch versuchen, Putin dazu zu bringen, Verhandlungen im Zeichen einer echten und weit reichenden Autonomie Tschetscheniens zu eröffnen."

"Libération", Paris: "Kann man bei 120 oder vielleicht 150 getöteten Geiseln noch von einem Erfolg, oder einem halben Erfolg sprechen? In Paris, Washington oder London könnte man das gewiss nicht, auch wenn Jacques Chirac, George W. Bush und Tony Blair dem russischen Präsidenten rasch ihre Erleichterung und ihre Solidarität ausgedrückt haben, ohne genau über die Dimension des Dramas in dem Theater in Moskau unterrichtet gewesen zu sein. Es ist die Frage, ob Putin diese tödlich belastete 'Rettung' ohne Schaden übersteht. Schließlich sind die Opfer keine sozialen Randgruppen, sondern gehören zu einer städtischen und gebildeten Schicht der Bevölkerung. Man darf darauf hoffen, dass dieses Drama Überlegungen über die Sinnlosigkeit eines Kolonialkrieges in Tschetschenien auslöst, den Putin wahrscheinlich noch verstärken wird."

"Daily Telegraph", London: "Letztlich wird Moskau irgendeinen Weg finden müssen, um mit den tschetschenischen Forderungen nach Selbstbestimmung umzugehen - ein Projekt, das schon unter Boris Jelzin beschlossen, aber später aufgegeben wurde. Putin ist bisher zögerlich gewesen, auch nur mit dem gemäßigten tschetschenischen Präsidenten Aslan Maschadow zu verhandeln. Und doch gründen sich die besten Hoffnungen für ein sicheres Russland auf die Fähigkeit, Beziehungen zu einem verlässlichen tschetschenischen Regime aufzubauen, das sein eigenes Territorium polizeilich überwachen kann. Leider scheint die Aussicht darauf nun weiter entfernt zu sein als jemals zuvor."

"Der Standard", Wien: "War die hohe Opferzahl in Moskau plus wie sie zu Stande gekommen ist plus wie die Katastrophe verwaltet wurde 'nur' ein allgemeines Versagen der russischen Sicherheitskräfte und Behörden? Oder hat das alles Methode, nämlich die Methode, die auch beim Krieg in Tschetschenien zur Anwendung kommt und die da lautet: Der Staat muss militärischer Sieger bleiben, und auf dem Weg zu diesem Sieg gibt es keine Unverhältnismäßigkeit. Dass dabei auf tschetschenische Zivilisten, die schon durch ihre ethnische Zugehörigkeit gewissermaßen schuldig sind, keine Rücksicht genommen wird, war bekannt - dass diese Rücksichtslosigkeit auch für russische und gar ausländische Zivilisten gilt, ahnen wir spätestens jetzt."

"Berner Zeitung", Schweiz: "Die Hoffnung, dass die schrecklichen Ereignisse die russischen Politiker und Militärs zum Umdenken bewegen werden, ist illusorisch. Der Krieg in Tschetschenien wird vermutlich noch härter und grausamer sein als bisher. Fernab von Moskau sind keine Fernsehkameras installiert, die den schmutzigen Krieg - ob gegen Widerstandskämpfer oder gegen wehrlose Zivilisten - dokumentieren. Jene, die die Geiselnahme planten und durchführten, haben der Sache - dem Kampf für die Unabhängigkeit Tschetscheniens - einen schlechten Dienst erwiesen. Die Grausamkeit im Umgang mit den Geiseln weckt ebenso wenig Verständnis wie die Brutalität der Russen in Tschetschenien. Beide Seiten müssen, und wenn es noch so schwer fällt, nach anderen Wegen zur Lösung des Konflikts suchen."

"Kommersant", Moskau: "Fast alle Geiseln starben, wie die Gesundheitsbehörden zugaben, an dem von den Spezialeinheiten eingesetzten Gas. Doch die Spezialeinheit 'Alfa' hatte dieses Gas nicht in ihren Ausrüstungsbeständen. Man darf keinesfalls ausschließen, dass die getöteten Geiseln Opfer eines Tests im Kampf gegen den weltweiten Terrorismus wurden."

"Wedomosti", Moskau: "Niemand darf sie (die Spezialeinheiten) für den Einsatz verurteilen. Immerhin wurden Hunderte von Menschen gerettet. Auch die Amerikaner gaben am 11. September den Befehl zum Abschuss der entführten Passagierflugzeuge aus, um mit dem Tod von Dutzenden Passagieren an Bord das Leben von tausenden Menschen auf der Erde zu retten."

"Rzeczpospolita", Warschau: "Die ersten Informationen waren triumphierend. Die Geiseln wurden ohne Verluste befreit. Nun wissen wir schon von fast 120, die beim Einsatz von Gas starben. Von Gas, dessen Gebrauch die russischen Behörden lange dementierten. Wir wissen auch, dass die Information unwahr war, dass die russischen Kräfte angriffen, als die Tschetschenen begannen, Geiseln zu töten. (...) Wir wissen überhaupt nicht, ob sie bereit waren, ihre Drohungen wahr zu machen. In ähnlichen Situationen verhandeln demokratische Mächte, selbst in Peru, so lange wie möglich. Die russischen Machthaber gingen das höchste Risiko ein, ohne vorher andere Möglichkeiten zu prüfen. (...)

In demokratischen Ländern würde diese Situation einen Skandal auslösen. In Russland ist es wahrscheinlicher, dass der Präsident noch mehr als der starke Mann angesehen wird, von dem die Russen träumen."



Friday, October 25, 2002

IRAK

Spiegel: Worum es Bush im Irak wirklich geht
Nach einem Krieg gegen Saddam beginnt das Gezerre globaler Konzerne um die irakischen Ressourcen - fürchten viele Kommentatoren derzeit. Und im Kielwasser der US-Marines hätten amerikanische Ölmultis dabei die beste Ausgangsposition. Doch George W. Bush hat im Irak eine viel wichtigere Mission.

RUSSLAND UPDATE

Tages-Anzeiger: Geiselnehmer drohen mit Erschiessungen
Die tschetschenischen Geiselnehmer in Moskau haben der russischen Staatsführung am Freitag ein neues Ultimatum gestellt: Sollten die Forderungen nicht unverzüglich erfüllt werden, würden am Samstagmorgen die ersten Geiseln erschossen.

Hier gibts noch Video vom inneren des Theaters
RUSSLAND

Presseschau:

Presse gibt Putin Mitschuld an Geiselnahme
Im Zusammenhang mit der Geiselnahme in Moskau gibt die westeuropäische Presse dem russischen Präsidenten Wladimir Putin wegen seiner Tschetschenien-Politik eine Mitschuld. Die russischen Zeitungen sahen das am Freitag anders.

«Der Standard» (Wien): «Egal, ob Wladimir Putin im Tschetschenien-Konflikt Akteur oder doch mehr Getriebener war: Die Erbsünde, mit der er sein Amt antrat, hat ihn eingeholt.»
«The Guardian» (London): «Indem er (Putin) Tschetschenien als Terror-Problem klassifiziert, erschwert Putin das Suchen nach einer politischen Lösung. Und das hat die Tür für gewalttätige Extremisten weit geöffnet.»

«La Repubblica» (Rom): «Der klarste und konkreteste Punkt ist das Scheitern des Feldzuges, den Wladimir Putin vor drei Jahren in Tschetschenien begonnen hat. Drei Jahre mit vernichtenden Militäraktionen, kolossalen Spesen, Tod, Hunger und Zerstörung, die nichts gebracht haben.»

«La Croix» (Paris): «Die Zivilbevölkerung war das erste Opfer von zwei Kriegen in Tschetschenien, die viel Leid und Hass anstauen liessen (...) Die Vernichtung eines Volkes kann keine Lösung sein, denn eine derartige Wunde würde niemals verheilen.»

«Libération» (Paris): «Gedemütigt von Terroristen, wird Putin (...) versucht sein, mit grösster Brutalität zurückzuschlagen (und) die Feindseligkeit seiner Bevölkerung gegenüber den Tschetschenen (...) neu zu entfachen.»

«Nesawissimaja Gaseta» (Moskau): «Die Terroristen sind zum Sieg verurteilt, weil sie Willen, Glauben sowie Sturm und Drang haben. Der Westen ist zum Scheitern verurteilt, weil er nichts dergleichen hat. Es gibt nur Willenlosigkeit, Zynismus, Gleichgültigkeit, Feigheit und Habgier.»

«Iswestija» (Moskau): «Die Nationalität (Tschetschene) und Religion (Islam) sind nur ein Deckname, eine ideologische Tarnung unseres gemeinsamen Feindes. Wir müssen begreifen, dass wir Teilnehmer des Krieges der Zivilisationen sind.» (sda) [11:59]
RUSSLAND UPDATE

Spiegel: "Nicht stürmen", flehen die Geiseln
Die tschetschenischen Rebellen haben heute bislang 15 der rund 700 Geiseln im Moskauer Theater freigelassen. Die restlichen Gefangenen haben Angst davor, dass die Russen das Gebäude demnächst stürmen könnten.

Moscow Times: Gunmen's Leader Has a History of Violence

Independent: Russia pays price for its lie about winning the war

Tages-Anzeiger: Moskauer Nervenkrieg geht weiter
Am dritten Tag des Geiseldramas in Moskau haben die Verhandlungen mit den tschetschenischen Besetzern nur zu Teilerfolgen geführt. Die im Moskauer Musical-Theater verschanzten Rebellen liessen in zwei Gruppen 15 Geiseln frei.




Thursday, October 24, 2002

RUSSLAND

Alternativer Link auf die Rebellen Seiten da kavkaz.org im moment von Dos-Attacken lahmgelegt wird. Kavkaz
ISRAEL

ZMAG: How To Shut Up Your Critics With A Single Word by Robert Fisk
RUSSSLAND

Spiegel: Was aus Jelzins kleinem Krieg wurde
Russlands Präsident Putin lässt seit über einem Jahr keine Gelegenheit aus, der Welt zu versichern, dass in Tschetschenien Frieden herrsche. Aber diese Illusion haben die tschetschenischen Geiselnehmer mit ihrem waghalsigen Coup in Moskau zerschlagen.
CITYFOX

Bei Cityfox gibts ein vtomoas Update
GRAFFITI

20 Min: Produktiver Sprayer von der Polizei geschnappt



ZÜRICH - Die Stadtpolizei Zürich hat in der Nacht auf gestern einen 24-Jährigen verhaftet, der zuvor eine Schulhausfassade beschmiert hatte. Pech für den Sprayer: Er wurde dabei von einer Polizei-Patrouille beobachtet. Nach einer kurzen Flucht konnte der Mann festgenommen werden.

Und: Es stellte sich heraus, dass er zuvor im Berreich Hohlstrasse bereits an fünf verschiedenen Orten Liegenschaften besprayt hatte.
RUSSLAND UPDATE

Spiegel: Freilassung westlicher Geiseln gescheitert
Unter den immer noch mindestens 500 Geiseln in der Gewalt tschetschenischer Terroristen sind mehr Deutsche als bislang bekannt. Die Verhandlungen über die Freilassung der ausländischen Geiseln sind indes vorerst gescheitert. Lediglich fünf Menschen durften das Gebäude verlassen.
PRESSEFREIHEIT

Spiegel: USA nur auf Platz 17
Die westlichen Demokratien stellen sich gern als Garanten der Meinungs- und Pressefreiheit dar, oftmals zu Recht. Doch nach dem neusten Ranking der Organisation Reporter ohne Grenzen gibt es zwei Ausreißer: die USA und Italien.

"those terrorists they hate us because of our freedom and aour democracy" ha ha ha
WASHINGTON SNIPER

Spiegel: Polizei nimmt zwei Verdächtige fest
Auf der Jagd nach dem unheimlichen Heckenschützen hat die US-Polizei zwei Verdächtige festgenommen. Bei den Männern handelt es sich um den gesuchten Ex-Soldaten John Allen Mohammed, 42, und seinen 17-jährigen Stiefsohn John Lee Malvo.

UNO

Spiegel: Offener Streit im Uno-Sicherheitsrat
Der seit Wochen schwelende Streit über eine neue Irak-Resolution ist offen ausgebrochen. Russland drohte im Sicherheitsrat sein Veto gegen die Pläne der USA und Großbritanniens an. Die Forderungen an den Irak seien unrealistisch.
RUSSLAND

Tschechenische Rebellen haben gestern Abend in Moskau ein Theater gestürmt und zwischen 500 und 800 Geiseln genommen. Die Rebellen drohen das Theater zu sprengen falls die Russische Polizei Befreiungsversuche unternehmen sollte. Die Rebellen forden von Russland ein ende des Krieges in Tschetchenien. Heute Morgen wurden die ersten Kinder, Tschetchenen und Ausländer freigelassen. Weitere Ausländer sollen freigelassen werden sobald ihre Identität überprüft wurde.

Die Seite der Rebellen: Kavkaz.org wird ständig aktualisiert

Moscow Times: Armed Chechens Seize Moscow Theater

Tages Anzeiger: Geiselnehmer stellen Ultimatum
Im Geiseldrama von Moskau haben die tschetschenischen Rebellen der russischen Führung eine siebentägige Frist zur Erfüllung ihrer Forderungen gesetzt

Spiegel: Todesbereite Smertniki drohen mit Blutbad
Schwerbewaffnete Kämpfer aus Tschetschenien halten in einem Moskauer Theater noch immer mindestens 500 Menschen in ihrer Gewalt. Unterhändler haben Verhandlungen mit den todesbereiten Rebellen, Smertniki genannt, aufgenommen. Geiseln versuchen verzweifelt, die Behörden per Handy von einem Sturm abzuhalten. Die Geiseln aus westlichen Ländern sollen offenbar frei gelassen werden.

NZZ: Hunderte von Geiseln in der Hand tschetschenischer Rebellen

Guardian: Chechen gunmen storm Moscow theatre
Guardian Special Report: Russia
Guardian Special Report: Chechnya

weitere updates folgen............





Wednesday, October 23, 2002

HACKING

Heise: Angriff auf die Internet-Infrastruktur
Die 13 Root Server des Internet waren am Montag Abend die Ziele der Distributed-Denial-of-Service-Angriffe von bislang Unbekannten

Am Montag hat angeblich der größte Angriff auf die 13 Root Server stattgefunden, auf denen alle gültigen Top Level Domains und die Adressen der Registrierungsstellen verzeichnet sind. Die Root Server sind die zentralen Server im Internet, die an oberster Stelle des Domain Name Systems (DNS) befinden und auf globaler Ebene die Verknüpfung zwischen den Domainnamen und den numerischen Rechneradressen herstellen. Der Angriff sei zu kurz gewesen, um sich spürbar auf das Internet auszuwirken.

Spiegel: War da was?
Die nach FBI-Auskunft "größte und höchst entwickelte Attacke", die das Internet je erlebte, begann um 10 Uhr morgens MESZ - am Montag. Sie fegte neun der 13 zentralen Server zeitweilig aus dem Netz - und kein Mensch bemerkte es.


oh oh der war on terror hat das internet erreicht. das waren bestimmt sadaams hackerbuben oder al-quida die von einem internetcafe in den bergen afghanistans den westen erschrecken...bald findet das fbi bei einem arabischen computer geek ein internet-terror handbuch und den koran
WTC CONSPIRACY

Heise:
The WTC Conspiracy LV

Über dem Eingang zu seinem Landhaus hatte der berühmte Quantenphysiker Nils Bohr ein Hufeisen als Glücksbringer angebracht. "Glauben Sie etwa daran?", fragte ihn ein strenger wissenschaftlicher Besucher einmal verwundert. "Nein", antwortete Bohr, "aber es funktioniert auch, wenn man nicht daran glaubt."

IRAK

Heise: US-Regierung denken über Militärverwaltung im Irak nach
Bush garantiert Übernahme der Ölindustrie, die irakische Opposition gespalten

Die Bush-Regierung ist weiterhin entschlossen, einen Regimewechsel im Irak herbeizuführen, auch wenn im Augenblick dies rhetorisch in der Hintergrund tritt. Was danach kommt, ist aber alles andere als klar - weswegen auch entschiedene Gegner des irakischen Regimes einem Krieg skeptisch gegenüberstehen.

WAR AGAINST TERROR

Village Voice: Forked-Tongue Warriors
In the Battle for Hearts and Minds, Watch Out for the Psy-Ops

Lustiger bericht über die Propaganda resp. Psy-Ops Einheiten der US Armee
NIKE

Nike will weiter Lügen.
Nike zieht ein urteil des California Supreme Court weiter ans höchste gericht des landes. Der kalifornische supreme court hat Nike im vorfeld verboten unwahre angaben über die arbeitsbedingungen ihrer arbeiter im ausland zu machen. Respektive sie haben Nike verboten unwahre angaben in ihrer werbung zu benützen. Da die Aussagen von Nike in werbespots, leserbriefen und aussagen vor reportern neu als "Business-Speech" gesehen wird. Das heisst werbung ist sozusagen das gleiche wie eine Gewinnwarnung oder Quartalszahlen daher eine offizielle verlautbarung der firma und bei denen darf man nicht lügen. Nike fühlt sich in seiner Rede Freiheit beschränkt und möchte den Kunden auch in Zukunft irgendwelche Scheisse um die Ohren werfen und super "wirsindsonettundökologischundhilsbereitinder3.welt-berichte" publizieren.

NIKE FILES SUPREME COURT BRIEF
Nike has asked the US Supreme Court to review a California Supreme
Court ruling that Nike's public statements on the work conditions
of its overseas factories be considered commercial speech and be
subject to truth-in-advertising laws. Nike argues that the ruling
is "profoundly destructive of free speech." The ruling applies to
statements made by Nike in op-eds, letters to the editor, and
comments made to reporters. PR trade publication The Holmes Report
wrote that as a result of the ruling, Nike would not be releasing
its annual corporate responsibility report. A number of PR trade
organizations have joined together to file a friend-of-the-court
brief. "At stake is our ability to do the kind of work we do in
regard to public debate," Council of PR Firms president Kathy
Cripps said. "If the US Supreme Court does not hear this case, a
lot of what we do will be considered commercial speech. This is
possibly the most vital issue the industry is dealing with, and we
need to come together to defend our position."
SOURCE: The Holmes Report, October 21, 2002; PR Week, October 21, 2002

Tuesday, October 22, 2002

DESTRUCTION

Cityfox hat mal wieder ein Update am Start.

Unter Anderem mit Ernst da funky buffer und der TS CREW
UMWELT

Heise: Das Aus für den Schnee am Kilimandscharo
Seit 1912 sind annähernd 85 Prozent der Eisschicht abgetaut

Er ist 5892 Meter hoch und fasziniert, sei es als Kaiser Wilhelm Spitze, Kilimandscharo, oder Uhuru Peak, wie er heute offiziell heißt. Bergsteiger haben womöglich nur noch 15 Jahre Zeit, ihr Können zu erproben. Danach nimmt der Reiz des Aufstiegs ab, weil die Eiskappe endgültig verschwunden ist.

COPYRIGHT

Heise: Audio-Kopierschutzmechanismen lassen sich leicht umgehen

Ein Student der Princeton-Universität hat jetzt eine ausführliche Analyse dreier Kopierschutzverfahren für Audio-CDs ins Netz gestellt - juristische Konsequenzen befürchtet er jedoch nicht
WASHINGTON

Spiegel: Der Sniper hat möglicherweise wieder zugeschlagen
In einem Vorort von Washington ist erneut ein Mensch angeschossen worden. Die Polizei vermutet, dass es sich wieder um eine Tat des Snipers handeln könnte. Der Mann wäre sein 13. Opfer.

HAMBURGER-TERROR-PROZESS

Spiegel: Motassadeq will Atta rein zufällig getroffen haben
Langsam wird es vor dem Hamburger Oberlandesgericht spannend: Nach der zähen Anklageverlesung hat jetzt der Beschuldigte Mounir al-Motassadeq erstmals das Wort. In seinen ersten Aussagen bestritt der mutmaßliche Terror-Helfer sofort die Vorwürfe der Ankläger.

Monday, October 21, 2002

IRAK

Heise: Update: Die US-Regierung hat dem Kongress die Informationen über das nordkoreanische Atomwaffenprogramm vorenthalten
Erst sollte die Kriegsermächtigung gegen den Irak über die Bühne gehen

Gerade hatte US-Präsident Bush die Irak-Resolution unterzeichnet, die ihm freie Hand für einen Krieg gegen den Irak lässt, um damit den Sicherheitsrat unter Druck zu setzen, da kommt aus dem Außenministerium Ungemach. Dort gab man bekannt, Nordkorea, Teil der von Bush ausgemachten "Achse des Bösen", habe zugegeben, seit Jahren unter Verletzung von Abkommen an der Entwicklung von Atomwaffen gearbeitet zu haben.
ISRAEL

Spiegel: Selbstmordanschlag fordert mindestens zehn Tote

Bei einem neuen Terroranschlag auf einen Linienbus in Nordisrael sind offenbar mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als vierzig Reisende wurden zum Teil lebensgefährlich verletzt.

TERROR

Spiegel: Tschechien dementiert Atta-Treffen mit Irak-Spion

Neuer Tiefschlag für US-Präsident Bush: Der tschechische Präsident Havel teilte den Amerikanern mit, dass es keinerlei Indizien für ein Treffen des Todes-Piloten Atta mit einem irakischen Spion in Prag gebe. Bushs Argumentationskette, die eine Verbindung zwischen al-Qaida und dem Irak beweisen soll, wird immer löchriger.

Die amerikanische propaganda war von anfang an ziemlich billig




IRAK

Spiegel: Der Hölle entkommen

Saddam Hussein öffnet seine Gefängnisse. Die Männer, die sie nach der Generalamnestie verlassen, sollen seinen Ruhm mehren, womöglich für ihn gegen die Amerikaner kämpfen. Tatsächlich erinnern sie an die Gestalten aus Dantes Inferno.
SHOP

Digitalgravel ist ein Webshop mit sehr coolen T-shirts

Friday, October 18, 2002

QUOTE OF THE DAY


Sie haben uns getroffen. Aber aus dem Bösen entsteht etwas unglaublich Gutes, weil dies die größte Nation mit den besten Menschen auf der Erde ist. - Präsident Bush am 17.10.2002
NORDKOREA

Heise: Nordkorea und Irak

Die Enthüllung, dass Nordkorea seit Jahren unter Verletzung von Abkommen ein Atomwaffenprogramm betreibt, während dies beim Irak unsicher ist, dürfte die Suche der US-Regierung nach Unterstützung ihrer Irak-Politik behindern

Gerade hatte US-Präsident Bush die Irak-Resolution unterzeichnet, die ihm freie Hand für einen Krieg gegen den Irak lässt, um damit den Sicherheitsrat unter Druck zu setzen, da kommt aus dem Außenministerium Ungemach. Dort gab man bekannt, Nordkorea, Teil der von Bush ausgemachten "Achse des Bösen", habe zugegeben, seit Jahren unter Verletzung von Abkommen an der Entwicklung von Atomwaffen gearbeitet zu haben.


PR

BBC: Eyes down for 'vandaltising'

When walking city streets you can at least escape the barrage of poster ads and corporate logos by looking at the pavement, right? Well, not anymore
Artikel über "Guerilla-Marketing" und den Einsatz von Graffitis für Werbung

ISRAEL

Haaretz: 8 killed, dozens hurt by tank fire in Rafah

At least eight Palestinians were killed - of whom seven were civilians, including two children and two women - when IDF tanks responded to heavy fire yesterday afternoon in Rafah. The shooting came from three armed men trying to prevent the soldiers from blocking off Palestinian tunnels.
IRAK

Independent: Robert Fisk: Saddam declares his presidency perfect

It was the mother of all elections. Never before in the annals of Arab democracy has any potentate won 100 per cent of the vote. But Saddam Hussein has achieved a victory even greater than the 99.96 per cent he received seven years ago
USA

Spiegel: Zeugenaussagen waren falsch

Bei der Suche nach dem Sniper von Washington kommt die Polizei offenbar keinen Schritt weiter. Zeugenaussagen über das Fahrzeug des Heckenschützen stellten sich als falsch heraus.

Thursday, October 17, 2002

IRAK

Heise: Der Irak, die USA und die Massenvernichtungswaffen
In Vietnam haben die USA einen chemischen Krieg geführt, der Irak wurde noch Ende der 80er Jahre mit waffenfähigen B- und C-Waffen versorgt und das Golfkriegssyndrom könnte eine Warnung sein

Eines der Hauptargumente der US-Regierung für die Gefährlichkeit des Hussein-Regimes ist, dass es nicht nur biologische und chemische Waffen hergestellt und entwickelt hat (und möglicherweise noch herstellt), sondern zumindest chemische Waffen auch wiederholt gegen den Iran und 1988 gegen Kurden eingesetzt hat. Weil US-Verteidigungsminister Rumsfeld, der in 80er Jahren die Beziehungen zum damaligen Freund Saddam Hussein aufbaute, aber nichts von den US-Lieferungen biologischer und chemischen Substanzen, die für Waffen verwendet werden können, wissen will, fordert jetzt der Verband der amerikanischen Golfkriegsveteranen seinen Rücktritt.
ISRAEL

Spiegel: Israelisches Militär richtet Blutbad an
Mindestens sieben Palästinenser sind bei einem israelischen Angriff im Gaza-Streifen ums Leben gekommen, mehr als 40 wurden zum Teil schwer verletzt. Die meisten Opfer sollen Frauen und Kinder sein.


IRAK

Spiegel: US-Regierung will sich Zustimmung offenbar kaufen

Seit Wochen wird im Weltsicherheitsrat über eine Irak-Resolution gestritten. Die US-Regierung will Frankreich, Russland und China nun offenbar durch Wirtschaftsanreize für eine harte Version gegen Saddam Hussein gewinnen.

Ja so läuft das business....money makes the world go round
STREAMLOAD UPDATE


Deichkind - Nur Noch 5 Minuten, Mutti (22)
Funkmaster Flex & Big Kap - The Tunnel (20)
Nas - God's Son (Bootleg) (18)
Nena - Die Band (15)
VA-8_Mile_(Retail)-2002-LB (19)
ATK - Heptagone (18) franz
Dj Jazzy Jeff - The Magnificent (17)
LL Cool J- X (15)
Original Bombattack (18) franz.
UPDATE

bei NOFENCE gibts ein Update..neue Trains und Bombings am Start

Fucking toy alarm..fuck trains...jeder depp rockt heute trains

Wednesday, October 16, 2002

ISRAEL

Tages-Anzeiger: Israel gibt Räumungsversuch auf
Die israelische Armee wollte am Mittwoch zwei ohne Genehmigung der Regierung gebaute jüdische Kleinsiedlungen im Westjordanland räumen. Sie scheiterte am Widerstand der Siedler.

Ja so ist das wenn man reaktionären, fundemetalistischen religions fuzzis die macht im lande überlässt
UPDATE

NEW TRAINS @ CITYFOX
IRAK

Spiegel: Der 100-Prozent-Mann

aiiiiiiight...who's the man? Sadaam ist der Mann...100% der Stimmen bei 100% Wahlbeteiligung...da sollte sich Dubay mal ein Beispiel nehmen...Sadaam hats nicht nötig Wahlen zu klauen...die Leute habe so grosse Angst vor ihm dass sie ihm freiwillig die Stimme geben

Tuesday, October 15, 2002

STREAMLOAD UPDATE

Neu gibts:

Boot Camp Clik - The Chosen Few (15)
Brown Sugar OST (Corrected Version) (16) mangoz88
Dieter Bohlen - Nichts Als Die Wahrheit (9)
DJ Desue - Art of War (21)
DMX - The 24th Letter (17)
Funkmaster Flex & Big Kap - The Tunnel (20)
Jay-Z - Blueprint 2: The Gift & The Curse ... (14)
jurassic5- power in the numbers (17)
V.A. - Beltway 8 Under Ground Screws Swangers (12)
V.A. - Dj Danny S The Main Focus Vol.10 (54)
Craig David - Slicker Than Your Average (b... (12)
DJ Stylewarz - The Cut (15) Medixso/Fezzer
LL Cool J- X (15)
sizzla-kalonji (12)
Taktloss - BRP 7 (21)
TERROR

Heise: Ich bin Gott

Bali, Finnland, USA: Der Aufmerksamkeitsterrorismus breitet sich aus

Die Welt kommt zu uns durch die selektive Aufmerksamkeit der Medien. Wir können in aller Regel nur erfahren, was diese berichten, alles andere gibt es nicht. Dabei ergeben sich globale Ereignisse, die in nahezu allen Medien erscheinen. Kriege und Terrorakte, die Massen betreffen, haben eine hohe Wahrscheinlichkeit, globale Medienereignisse zu werden und so Prominenz für Täter und Oper zu schaffen. Im 19. Jahrhundert haben sich Massengesellschaften, Massenmedien, Massenvernichtungsmittel und Terrorismus zeitgleich entwickelt. Gegenwärtig könnte man den Eindruck erhalten, dass der von US-Präsident Bush ausgerufene Krieg gegen den Terrorismus die Zahl der Anschläge nur vermehrt hat. Gerade die jüngsten Anschläge haben alle nicht direkt oder gar nichts mit dem Thema "Krieg gegen den Irak" zu tun, der allerdings, wenn er denn von Bush in Gang gesetzt werden sollte, den Terror nur noch weiter schüren dürfte.

IRAK

Spiegel: "Sie sollen nur kommen"
INTERVIEW MIT SADDAM HUSSEINS STELLVERTRETER

Der irakische Vizepräsident Taha Jassin Ramadan über die Konfrontation mit Bushs Amerika, die Haltung Berlins und die möglichen Folgen eines neuen Golfkrieges in der arabischen Welt